"Der Kick" von Andreas Veiel und Gesine Schmidt

Theaterlabor Darmstadt

Ein dokumentarisches Theaterstück über rechte Gewalt. Für Schüler der Sek.I und Sek.II: ab 8. Klasse [ab 14 Jahre]
Noch bis zu den Sommerferien 2010 im Programm!

Dauer: N.N. Zuschauerbegrenzung: keine

Zum Stück
In der Inszenierung "Kick" des Theaterlabors werden mit Mitteln des  dokumentarischen Theaters Einzelheiten aus der Realität hervorgehoben. Aus kurzen Szenen entsteht das Gesamtbild. Rechtsradikalismus, Gewalt und Ausgrenzung werden  zum Thema gemacht.
 2002 quälten in dem kleinen Ort Potzlow Jugenliche ihren Kumpel in Gewaltexzessen zbis er starb. Eigentliche Motive der Tat gab es nicht, außer Langeweile, Alkohol, Frustration, Mangel an „adäquaten“ Opfern.Gespräche mit Freunden und Angehörigen von Tätern und Opfern, das Studium von Verhörprotokollen bilden die Basis der verdichteten Texte von Andreas Veiel und Gesine Schmidt.
"Selten wurde von Jugendlichen nach einer Vorstellung so viel diskutiert (...) und in der Ursachenforschung zeigten die jungen Zuschauer, wie gut Veiels Stück als aussagestarke gesellschaftliche Studie funktioniert." (Darmstädter Echo)

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Zum Theater
Das Theaterlabor Darmstadt produziert nicht nur Stücke für jugendliches Publikum, sondern arbeitet auch intensiv mit Jugendlichen. Beispielsweise 2009 in "gestern wahr heute noch morgen". In diesem Projekt sollen jugendliche Migranten zusammen mit "deutschen" Jugendlichen ihre in einer theatralen Recherche zusammen. Diese künstlerische Arbeit ist ebenso Bestandteil des Konzeptes des Theaters wie die theaterpädagogischen Begleitungen zu den Inszenierungen.

 Künstlerische Vermittlung
In der theaterpädagogischen Vorbereitung wird anhand der Materialien aus dem Buch "Der Kick" an die Ereignisse in Potzlow herangeführt. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen Zivilcourage und Gewalt gibt. eINE theatrale Gegenüberstellung von "Ist-Zustand" versus "Ideal-Zustand" in der Gesellschaft schließt die Einführung ab. Ziel der Nachbereitung ist es ausgehend von der Inszenierung die Schülerinnen und Schüler für das Thema Gewalt und Zivilcourage zu sensibilisieren. Hierzu werden in der Nachbereitung unter anderem Methoden vom Augosto Boal und Keith Johnston genutzt.

Durchführung: Eine Theaterpädagogin und ein Schauspieler plus Stuntman
Dauer: Zwei Schulstunden Vorbereitung/ 4-6 Schulstunden Nachbereitung
Teilnehmerbegrenzung theaterpädagogische Begleitung: keine




 


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