"Chronik von fern" von Angelika Sieburg und Heike Scharpff

Wuwei Theater, Frankfurt – Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm #


Noch bis zu den Sommerferien 2010 im Programm!
Kooperation mit der Ruhrfestspielstadt Recklinghausen. Gefördert durch das Amt für Wissenschaft und Kunst der Stadt Frankfurt, die Dr. Bodo-Sponholz-Stiftung und die Stiftung der Nassauischen Sparkasse für Kultur, Sport und Gesellschaft
Performance – Collage über eine Familiengeschichte und die Suche nach Identität.

Für Schüler der Sek.I und Sek.II: ab 8. Klasse [ab 14 Jahre]
Dauer: N.N. Zuschauerbegrenzung: 100


Zum Stück
chronik von fern“, - stecken die Lebensgeschichten im Pappkarton. Angelika Sieburg erinnert sich in dem Monolog an Großmutter und Mutter. Sie erzählt von einer Theaterdynastie ohne Männer. Sich erinnern bedeutet Spuren zu lesen in Dokumenten, Fotos und Aufzeichnungen. Sich erinnern bedeutet aber auch eine Auseinandersetzung mit der Endlichkeit unseres Lebens, mit unserem Leben, das einmal begonnen hat und irgendwann enden wird. Gemeinsam mit der Regisseurin Heike Scharpff näherte sich Angelika Sieburg dem Stoff und den Dokumenten. Es entstand aus Improvisationen eine beeindruckende Textcollage aus Textsplittern. In der Performance bekommen die Zuschauer auch Raum, in eigene Familienerzählungen hinein zu gleiten, sich mit den dargestellten zu verbinden.

Musik/Sound-Live Electronic: Falk Hübner Regie: Heike Scharpff
Bühne /Kostüme:  Inna Wöllert Video: Sabine Loew
Spiel: Angelika Sieburg

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Zum Theater 
Angelika Sieburg und Andreas Wellano, zwei Theaterleute, die in Zusammenarbeit mit Musikern, Schauspielern und Regisseuren ihre Inszenierungen entwickeln. Sie experimentieren dabei mit Formen des epischen und des postdramatischen Theaters. Sie erarbeiten Inszenierungen sowohl für ein Erwachsenenpublikum, wie auch für Kinder und Jugendliche. Seit einigen Jahren führen sie auch Projekte mit Kindern und Jugendlichen durch.

Künstlerische Begleitung
Die Themen der Theaterperformance sind: Familiengeschichten, Suche nach der eigenen Identität, Autobiographie, Akt des Erinnerns und Umgang mit Erinnerungsmaterial, Übertragung von individueller Geschichte ins Allgemeine und 100 Jahre Künstlerfamilie.
Die theaterpädagogische Begleitung ist als theaterpädagogische Vorbereitung auf die Performance angelegt. Den Schülerinnen soll ein Einstieg in die Theaterform Performance und das Thema Performance als Familiengeschichte ermöglicht werden. Dadurch gelingt es besser in der Performance in die eigenen Familiengeschichten hineinzugleiten. Am Ende der Vorbereitung nehmen die Schüler ihr eigenes Familienalphabet mit nach Hause.

Dauer: Zwei Schulstunden
Durchführung: Schauspielerin und Regiesseurin
Teilnehmerbegrenzung theaterpädagogische Begleitung: 100







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